Coronavirus

Online-Angebote zum Schutz für Schwangere und Hebammen

30.03.2020. In der derzeitigen Situation empfehlen wir allen Versicherten, persönliche Kontakte weitgehend einzuschränken. Für Schwangere, die aktuell von Hebammen betreut werden oder Hebammen in Anspruch nehmen möchten, gilt das genauso und in besonderer Weise.

Um die Betreuung auch weiterhin gewährleisten zu können, stellen wir Ihnen drei Online-Optionen vor. Wir raten dazu, die Angebote zu nutzen, weil sie das eigene Erkrankungsrisiko aber auch das Risiko der Gynäkolog*innen und Hebammen reduzieren.

  1. Erkundigen Sie sich, ob Ihre Hebamme Live-Kurse als Onlinevideo anbietet. Aktuell arbeiten viele Hebammen im Rekordtempo daran, solche Angebote möglich zu machen. Die Kosten der Kurse können direkt mit uns abgerechnet werden.
  2. Nutzen Sie das Videoangebot unseres Kooperationspartners „Kinderheldin.de“.
    Kinderheldin bietet (werdenden) Eltern die Möglichkeit an, Kurse mit individueller Betreuung zu absolvieren. In Kleingruppen von 3-10 Teilnehmern bereiten Hebammen live und in Echtzeit in mehreren Modulen auf die Geburt vor oder unterstützen bei der Rückbildung.
    Anmeldung unter: https://kinderheldin.de/kurse
    Die Kosten der Kurse können direkt mit uns abgerechnet werden.
  3. Nutzen Sie andere Online-Geburtsvorbereitungskurse, zum Beispiel vom Anbieter Keleya: https://keleya.de/geburtsvorbereitungs-kurs-online
    Die Kurse finden in Form aufgezeichneter Videos statt und sind jederzeit abrufbar. Analog zu Kinderheldin bestehen die Kurse aus Modulen, allerdings nicht in Echtzeit.
    Damit wir Ihre Kosten erstatten können, senden Sie uns bitte Ihre Rechnung zu. Wir erstatten bis maximal 111,44 EUR. Das Angebot gilt vorerst bis zum 30. Juni.

Beitragsreduzierung für Selbständige aufgrund der Corona-Krise

30.03.2020. Von der Corona-Krise sind aktuell auch sehr viele Selbständige besonders schwer betroffen, da viele ihrer Aufträge zunächst wegfallen. Zur Abfederung der Auswirkungen wurden bereits finanzielle Hilfsmaßnahmen des Bundes und der Länder auf den Weg gebracht.

Auch wir bieten Ihnen Unterstützung im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten:

Selbständige, deren aktuelle Einnahmen um mehr als 25 % zurückgegangen sind, können ab sofort bei uns einen formlosen Antrag auf Beitragsreduzierung für die Beiträge der eigenen freiwilligen Versicherung stellen. Wir benötigen hierfür lediglich eine schriftliche Selbstauskunft, dass die Einkünfte aufgrund der Corona-Krise aktuell um mehr als 25 % gesunken sind.

Der Beitrag zur freiwilligen Versicherung kann in diesen Fällen bis auf den Mindestbeitrag reduziert werden.

Aufgrund der besonderen Situation kann die Beitragsreduzierung ab dem 1. März 2020 erfolgen.

Wir unterstützen Sie sehr gerne in dieser für Sie so schwierigen Situation. Schicken Sie uns Ihren Antrag per Mail an Team-FR@ruv-bkk.de oder Fax: 0611 9990977-994.

Sie können uns auch sehr gerne anrufen 0611 99909-994 und sich persönlich in Ihrer individuellen Situation beraten lassen.


Kontaktreduzierung in der Hilfsmittelversorgung

30.03.2020. In vielen Bereichen setzt die R+V BKK derzeit darauf, Kontakte zu vermeiden, die nicht zwingend erforderlich sind, um Ansteckungsrisiken zu verringern. Das gilt auch für die Hilfsmittelversorgung.

So sollten Einweisungen zum Gebrauch von Hilfsmitteln vorwiegend telefonisch, per E-Mail oder mittels Videos erfolgen. Ähnlich verhält es sich bei persönlichen Kontakten zwischen unseren Mitgliedern und Leistungserbringern, z. B. Mitarbeitern von Sanitätshäusern. Auch hier empfehlen wir dringend, persönliche Kontakte zu reduzieren; es sei denn, es handelt sich z.B. um lebenserhaltende Systeme, die vor Ort erläutert oder eingestellt werden müssen.

Wir bestehen auch nicht darauf, dass Sie als Versicherter Unterschriften als Empfangsbestätigung leisten oder dass Lieferscheine unterschrieben werden. In diesen Fällen reicht es uns aus, wenn die zustellende Person an den Stellen unterschreibt, wo eigentlich die Unterschrift des Versicherten notwendig wäre.

In der aktuellen Situation sprechen wir uns dafür aus, Hilfsmittel – wenn möglich – zuzusenden. Die Abholung vor Ort oder eine Auslieferung inklusive persönlichem Kontakt, sollten derzeit nicht das Mittel der Wahl sein.


Hebammen betreuen bis Mitte Juni verstärkt per Videotelefonie

25.03.2020. Auch die Hebammen müssen in diesen Zeiten besondere, zusätzliche Wege zur Betreuung von Schwangeren und Wöchnerinnen gehen. Gemeinsam mit dem GKV-Spitzenverband haben sich die maßgeblichen Hebammenverbände darauf verständigt, dass bis Mitte Juni verstärkt auf Beratung oder Kursteilnahme per Videotelefonie zurückgegriffen werden kann. Entsprechende zeitlich befristete Vertragsänderungen wurden vorgenommen.

Ab sofort können Hebammen somit Schwangere und Mütter, die sie bisher in deren Zuhause besucht haben, nun per Videotelefonie beraten. Das gilt zum Beispiel für individuelle Vor- sowie für spezifische Aufklärungs- und Beratungsgespräche, auch wenn diese länger als 20 Minuten dauern. Auch die Basisdaten der Patientinnen können derzeit per Telefon oder Videochat erhoben werden.

Vorübergehend könne auch Geburtsvorbereitungs- und Rückbildungskurse von Hebammen als digitale Live-Kurse angeboten werden. Das Ganze mit Echzeit-Kommunikation, so dass auch Fragen gestellt werden können. Den Versicherten dürfen dabei keine Nutzungskosten entstehen und die Kursteilnehmer müssen der „Zuschaltung“ via Internet vorab explizit zustimmen.

Neu auch bis Mitte Juni: Das Wegegeld wird angehoben. Bislang wurden 25 km je einfache Fahrt erstattet, ab sofort gibt es Wegegeld für 50 km je einfache Fahrt. Und auch die Regelung, nach der eine Dienst-Beleghebamme im Krankenhaus klinische Geburtshilfe bei höchstens einer weiteren Versicherten zur gleichen Zeit erbringen darf (1:2-Regelung) wird übergangsweise ausgesetzt. Damit kann ein möglicher krankheitsbedingter Personalengpass bei der Geburtshilfe im Kreißsaal abgefangen werden.


Begrenzung für Videosprechstunden im psychotherapeutischen Bereich aufgehoben

24.03.2020. Da Videosprechstunden zwischen Therapeuten und Patienten den persönlichen Kontakt minimieren und somit das Infektionsrisiko senken, haben Kassenärztliche Bundesvereinigung KBV und der GKV-Spitzenverband aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie beschlossen, die Begrenzungsregelungen für Videosprechstunden aufzuheben. Dies gilt zunächst für das 2. Quartal 2020. Somit können Ärzte und Psychotherapeuten ihren Patienten jetzt öfter eine Behandlung per Video anbieten.

Bislang galt: Ärzte und Psychotherapeuten dürfen pro Quartal maximal jeden fünften Patienten ausschließlich per Video behandeln. Und auch die Leistungsmenge ist bei den Sitzungen auf 20 Prozent limitiert. Das bedeutete, dass für die restliche Behandlung ein persönlicher Therapeuten-Patienten-Kontakt erforderlich ist.

Mit Beginn des neuen Quartals fallen nun diese Begrenzungen weg, sodass auch Patienten eine Videosprechstunde in Anspruch nehmen können, die zuvor nicht selbst in der Praxis waren. Zum 31. Mai 2020 werden Krankenkassen und KBV erneut prüfen, ob die Regelung verlängert wird.


Interaktive Corona-Auskunft

24.03.2020. Sie haben Fragen zum Corona-Virus und suchen nach seriösen, wissenschaftlich gesicherten Antworten? Sie sind besorgt, ob Sie sich eventuell angesteckt haben und sich testen lassen sollten?

Unsere interaktive Corona-Auskunft beantwortet Ihre Fragen auf Grundlage aktuellster wissenschaftlicher Veröffentlichungen und Angaben des Robert Koch-Instituts. Außerdem erhalten Sie eine Empfehlung, ob ein Test ratsam ist.


AU-Bescheinigung per Telefon

24.03.2020. Ab sofort dürfen Arztpraxen telefonisch für bis zu vierzehn Tage Menschen krankschreiben, die Erkältungssymptome haben.

Patienten mit einer leichten Erkrankung der oberen Atemwege müssen wegen der bloßen Attestierung einer Arbeitsunfähigkeit nicht extra in die Praxis kommen. In diesen Fällen dürfen Ärzte nach telefonischer Anamnese eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung für bis zu vierzehn Tage ausstellen und dem Patienten per Post zusenden. Auf diese zeitlich befristete Ausnahmeregelung haben sich die KBV und der GKV-Spitzenverband geeinigt. Unter diese Regelung fallen auch Patienten, bei denen ein Corona-Infektionsverdacht besteht. Voraussetzung ist immer, dass es sich um leichte Beschwerden der oberen Atemwege handelt.

Damit können Patienten im Verdachtsfall zu Hause bleiben. Gleichzeitig soll das Risiko für eine Ausbreitung des Virus reduziert werden. Sollte bei einem Patienten mit Infektionsverdacht eine Labordiagnostik (nach RKI-Kriterien) erforderlich sein, informiert der Arzt ihn darüber, wo er sich testen lassen kann. Falls dazu eine Überweisung nötig ist, schickt der Arzt diese dem Patienten per Post zu. Der Arzt muss außerdem darauf hinweisen, dass der Patient unverzüglich einen Arzt aufsucht – nach telefonischer Anmeldung –, falls es ihm gesundheitlich schlechter geht. Die Regelung zur telefonischen AU ist bis zum 23. Juni befristet.


Heilmitteltherapie kann für längere Zeit unterbrochen werden

23.03.2020. Die R+V BKK folgt den Empfehlungen der Krankenkassenverbände und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und akzeptiert, wenn Heilmitteltherapien für einen längeren Zeitraum unterbrochen werden. Die außergewöhnliche Situation erfordert, dass Patienten Erleichterungen bei der gesundheitlichen Versorgung erfahren und dass Therapien aufrecht erhalten werden können.

Die Regelung bezieht sich auf sämtliche Heilmittel, die Vertragsärzte verordnen dürfen. Dazu gehören Physiotherapie, Ergotherapie, Podologie, Ernährungstherapie und Stimm-, Sprech- und Sprachtherapie. Diese Regelung gilt vorerst bis zum 30. April 2020 und betrifft Verordnungen, die von Vertragsärzten oder von Vertragszahnärzten ausgestellt wurden. Das bedeutet: Die ärztlichen Verordnungen behalten ihre Gültigkeit.

Die R+V BKK hat bisher geprüft, ob eine längerfristige Unterbrechung der Behandlung von mehr als 14 Tagen vorliegt. In diesen Fällen musste eine neue ärztliche Verordnung ausgestellt werden. Diese Prüfung findet vorerst nicht mehr statt. Die Regelung hat folgende Einschränkungen: Die letzte Heilmittelbehandlung, bevor die Unterbrechung begann, muss nach dem 17. Februar 2020 durchgeführt worden sein. Die Verordnung, die noch nicht begonnen wurde, muss nach dem 18. Februar 2020 ausgestellt worden sein.


Erleichterte Abgabe von Arzneimitteln für Versicherte der R+V BKK

20.03.2020. Die R+V BKK vereinfacht angesichts der Corona-Krise die Arzneimittelabgabe in Apotheken. Sollte ein rabattiertes Arzneimittel nicht vorrätig sein, können die Mitarbeiter*innen der Apotheken nun ein passendes, wirkstoffgleiches Medikament ausgeben; auch dann, wenn das Mittel mit höheren Kosten verbunden ist.

„Für uns ist es wichtig, dass in diesen Zeiten nur ein einziger Besuch in der Apotheke notwendig wird“, sagt Elitza Hartmann, Referentin im Vertragsmanagement der R+V BKK. „Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie möchten wir die Risiken für unsere Versicherten minimieren. Zusätzliche Besuche in Apotheken sind unnötig und werden dem Ernst der Lage nicht gerecht, wenn Virologen und Gesundheitsexperten empfehlen, Sozialkontakte einzuschränken“, so Hartmann weiter.

Der Beschluss wurde von der Geschäftsleitung der R+V BKK gefasst und gilt bis auf Weiteres.

Versicherte der R+V BKK weisen bitte bei ihrem Besuch in der Apotheke auf diese geänderte Regelung hin. Sollten die Mitarbeiter*innen der Apotheke zögerlich reagieren, hilft auch ein kurzer Anruf bei der R+V BKK, um sich zu vergewissern: 0611 99909-0


COVID-19: Unnötige Arztbesuche vermeiden

Hilfe für Bluthochdruckpatienten – App in Zeiten der Corona-Krise mit Premium-Funktion verfügbar

18.03.2020. Routinekontrollen sind für Bluthochdruckpatienten lebensnotwendig. In Zeiten, in denen das Gesundheitssystem an seine Grenzen stößt, sollten nicht dringend nötige Arzt- oder Klinikbesuche aber vermieden werden, zumal Bluthochdruckpatienten zur Corona-Risikogruppe zählen. Die BlutdruckDaten-App schafft hier Abhilfe – jetzt, in Notzeiten, kostenlos!

Die rasante Ausbreitung des COVID-19-Virus in fast allen europäischen Ländern führt zu dramatischen Situationen, speziell im Gesundheitssystem. Während es in Italien bereits am Zusammenbrechen ist, versuchen andere Länder, ähnliche Horrorszenarien in der medizinischen Versorgung zu verhindern. Jeder Mensch kann mithelfen, indem er auf nicht dringend nötige Konsultationen von Ärzten verzichtet.

Hilfe für Bluthochdruckpatienten

Was aber ist mit Bluthochdruckpatienten, die ohne richtige Blutdruckeinstellung, -kontrolle und -Medikation in große Gefahr kommen können – und zudem noch zur Corona-Risikogruppe zählen? Hier empfehlen Experten die Nutzung von „Telemonitoring“, also der Fernüberwachung des Blutdrucks.

Die bereits 2011 in Deutschland auch für solche Zwecke entwickelte „BlutdruckDaten-App“ ist ohnehin in einer kostenfreien Version schon sehr hilfreich. Doch nun haben sich die Betreiber entschlossen, alle Premium-Funktionen für die Dauer der Notmaßnahmen auch für kostenlose Konten zur Verfügung zu stellen.

Premium-App – kostenlos in der Krise

In den App Stores von Apple und Google kann man die App kostenlos herunterladen. Auch eine direkte Verbindung mit Blutdruck-Messgeräten per Bluetooth ist möglich.

Mit der BlutdruckDaten-App können Messungen erfasst, Werte eingetragen, individuelle Übersichten erstellt, Medikation überwacht bzw. Vorräte berechnet werden. Die PDF-Auswertungen mit Statistiken und Diagrammen lässt sich per E-Mail oder Ausdruck an den Arzt übermitteln.

Laden Sie einfach die App und registrieren Sie sich. Jedes kostenlose Konto wird automatisch auf die Premium-Funktionen hochgestuft: www.blutdruckdaten.de

Horst Klier, BlutdruckDaten,Tel.: +49 (0) 9122 632211, Schwabenstraße 30, D-91126 Schwabach


Ein Großteil der BKK-Mitarbeiter*innen arbeitet von zuhause aus

16.03.2020. Vorstand und Geschäftsleitung der R+V BKK haben aufgrund der außergewöhnlichen Situation beschlossen, den Empfehlungen des Bundesgesundheitsministeriums und dem Rat führender Virologen zu folgen, um das Risiko in Zeiten von Corona zu minimieren.

Ein Großteil der BKK-Mitarbeiter*innen wird ab sofort von zuhause aus arbeiten. Alle technischen Voraussetzungen sind erfüllt, um unseren Service sicherzustellen und Ihre Anliegen zu bearbeiten. Das bedeutet: Wir sind weiterhin in vollem Umfang für Sie da und unter den bekannten Rufnummern und E-Mail Adressen erreichbar.

Unser Druckdienstleister hat uns aktuell über einen personellen Engpass informiert, der im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie entstanden ist. Dadurch kann es in einzelnen Fällen möglich sein, dass Postsendungen verspätet zugestellt werden. Der Dienstleister arbeitet an den Rückständen und zeigt sich optimistisch. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Abschließender Herzenswunsch von allen unseren Mitarbeiter*innen: Bitte richten Sie Ihr persönliches Verhalten an den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts aus. Achten Sie besonders auf Handhygiene und halten Sie mindestens zwei Meter Abstand. Zeigen Sie sich solidarisch, indem Sie den Kontakt zu Menschen einschränken, die einer Risikogruppe angehören. Dazu gehören besonders ältere Menschen mit Vorerkrankungen oder Menschen, deren Immunsystem geschwächt ist.

Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit und mit der Hoffnung auf bessere Zeiten.

Ihre R+V BKK


16.03.2020. Zurzeit können wir Sie leider nicht persönlich in unserer Geschäftsstelle in Wiesbaden beraten.

Wie viele andere auch sind wir bestrebt, einer Ausweitung der Corona-Pandemie entgegenzuwirken und soziale Kontakte soweit wie möglich einzuschränken.

Es ist uns daher zur Zeit nicht möglich, Sie in unseren Geschäftsräumen im Kreuzberger Ring 21 in Wiesbaden zu empfangen und zu beraten.

Wenn Sie in der Nähe unserer Geschäftsstelle wohnen, können Sie weiterhin Krankschreibungen und andere Unterlagen gerne persönlich in unseren Briefkasten einwerfen. Er wird regelmäßig geleert und die Post an die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verteilt.

Selbstverständlich sind wir für Sie weiterhin telefonisch da. Sie erreichen uns unter 0611 99909-0.

Für die elektronische Kommunikation mit uns empfehlen wir unseren Kunden unsere Onlinegeschäftsstelle Meine R+V BKK. Über sie können personenbezogene Informationen sicher und datenschutzkonform ausgetauscht werden.


Übertragung, Inkubation, Maßnahmen

26.02.2020. Seit dem Ausbruch des Coronavirus (SARS-CoV-2) in China Ende letzten Jahres bahnt sich der Erreger seinen Weg um die Welt. Zuletzt sorgte er für den Ausnahmezustand in Norditalien.

Hier gab es in den letzten zwei Wochen etliche Neuerkrankungen. Das öffentliche Leben kam in vielen Gemeinden zum Erliegen. Aktuell sind auch wieder zwei Fälle in Deutschland bekannt geworden. Die Unsicherheit ist groß und groß ist auch die FAQ-Liste des Robert Koch-Institutes (RKI), die alle Fragen und Maßnahmen – ständig aktualisiert – auflistet. Wichtig sei eine korrekte Hustenetikette und eine gute Händehygiene, so das RKI.

Selbstverständlich wird bei der gesetzlichen Krankenversicherung die Versorgung bei einem begründeten Verdacht auf eine Coronavirus-Erkrankung sichergestellt. Das schließt natürlich auch die medizinisch notwendige Diagnostik mit ein. Der Test wird immer dann bezahlt, wenn die vom RKI formulierten Kriterien vorliegen. Der GKV-Leistungskatalog passt sich bei der Laboruntersuchung auf das Coronavirus damit automatisch und laufend an die Veränderungen der vom RKI vorgenommenen Kriterien aufgrund der aktuellen Risikobewertung an.

Patientenservice 116117 informiert zum Coronavirus

Bei Fragen zum Coronavirus und einer eventuellen Erkrankung können Sie sich auch an den Patientenservice 116117 wenden. Unter der Telefonnummer 116 117 erhalten Sie mittels einer Bandansage die wichtigsten Informationen zu der Infektionskrankheit und Hinweise, wie Sie sich im Verdachtsfall verhalten sollen. Unter www.116117.de finden Sie ebenfalls aktuelle Informationen zum Coronavirus.