Selbstständige

Als Selbstständige oder Selbstständiger haben Sie die Möglichkeit, sich mit oder ohne gesetzlichen Anspruch auf Krankengeld freiwillig zu versichern.

Beitragssatz

Ihr monatlicher Beitrag zur Krankenversicherung berechnet sich aus Ihren Einnahmen mit dem allgemeinen Beitragssatz von 15,5 % – der kassenindividuelle Zusatzbeitrag von 0,9 % ist darin bereits enthalten.

Zusätzlich zur Krankenversicherung sind auch noch Beiträge zur Pflegeversicherung zu zahlen. Der Beitragssatz zur Pflegeversicherung beträgt 3,05 %. Haben Sie das 23. Lebensjahr bereits vollendet und sind kinderlos, zahlen Sie einen Beitragszuschlag von 0,25 % zur Pflegeversicherung. Der Beitragssatz zur Pflegeversicherung ist übrigens bei allen gesetzlichen Krankenkassen gleich.

Selbstständige mit geringen Einnahmen werden entlastet – die gesetzlich festgelegte Mindestbemessungsgrundlage wird von 2.283,75 EUR im Jahr 2018 ab dem 1. Januar 2019 auf 1.038,33 EUR reduziert. Die gesetzlich festgelegte Höchstgrenze beträgt 2019 monatlich 4.537,50 EUR.

Aufgrund der Absenkung der Mindestbemessungsgrundlage muss eine erweiterte Prüfung der Einkommensverhältnisse durchgeführt werden, wenn Ihr Ehegatte oder Lebenspartner nach dem Lebenspartnerschaftsgesetz nicht Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse ist. In diesem Fall sind neben Ihren eigenen Einnahmen auch grundsätzlich die Einnahmen Ihres Ehegatten oder Lebenspartner zu berücksichtigen. Voraussetzung ist, dass Ihre Einnahmen niedriger sind, als die Einnahmen Ihres Ehegatten/Lebenspartners. Trifft dies zu, werden Ihre eigenen Einnahmen sowie die Einnahmen Ihres Ehegatten/Lebenspartners als Familieneinkommen berücksichtigt. Für gemeinsame unterhaltsberechtigte Kinder wird hierbei ein Freibetrag abgezogen. Die Summe der Einnahmen wird dann halbiert und bis zur gesetzlich festgelegten Höchstgrenze in Höhe von 2.268,75 EUR monatlich (= Hälfte der monatlichen Beitragsbemessungsgrenze 2019) für die Beitragsberechnung berücksichtigt.

Selbstständige, die als Tagespflegeperson tätig sind

Bis zum 31. Dezember 2018 besteht die Sonderregelung, dass Tagespflegepersonen nicht als hauptberuflich selbstständig Tätige gelten, wenn sie bis zu fünf gleichzeitig anwesende, fremde Kinder in Tagespflege betreuen. Da diese Sonderregelung endet, ist der Versicherungsstatus für diesen Personenkreis ab dem 1. Januar neu zu prüfen und festzustellen, ob es sich weiterhin um eine nebenberufliche Tätigkeit handelt. Kriterien hierfür sind die wirtschaftliche Bedeutung und der zeitliche Aufwand der Tätigkeit als Tagespflegeperson. Handelt es sich um eine hauptberufliche Tätigkeit, kann die freiwillige Versicherung auch mit Anspruch auf Krankengeld durchgeführt werden.

Wichtig

Die Wahl der gesetzlichen Regelung zum Krankengeld ist für Sie eine verbindliche Entscheidung für mindestens drei Jahre.

Reichen Sie die Wahlerklärung vor dem Beginn Ihrer freiwilligen Versicherung bei der R+V BKK ein, haben Sie den oben genannten Anspruch auf Krankengeld bereits mit dem Beginn Ihrer freiwilligen Versicherung. Ansonsten beginnt Ihr Anspruch auf Krankengeld frühestens ab dem folgenden Kalendermonat bzw. zu einem später frei wählbaren Termin.

Sind Sie bei Abschluss der gesetzlichen Regelleistung bereits arbeitsunfähig bzw. tritt Arbeitsunfähigkeit zwischen Abgabe des Antrags und vor Beginn der Versicherung ein, beginnt Ihre freiwillige Versicherung mit Anspruch auf Krankengeld erst nach der Arbeitsunfähigkeit.

Zusätzliche Absicherung über eine private Zusatzversicherung

Gegen Einkommensausfall bei Arbeitsunfähigkeit können Sie sich zusätzlich auch privat absichern, z. B. mit einer Krankentagegeld-Zusatzversicherung.

Ihr monatlicher Beitrag zur Krankenversicherung berechnet sich aus Ihren Einnahmen mit dem ermäßigten Beitragssatz von 14,9 % – der kassenindividuelle Zusatzbeitrag von 0,9 % ist darin bereits enthalten. Die freiwillige Krankenversicherung für Selbstständige ohne Krankengeldanspruch ist zwar günstiger, gleichzeitig aber auch mit einem finanziellen Risiko im Krankheitsfall verbunden.

Zusätzlich zur Krankenversicherung sind auch noch Beiträge zur Pflegeversicherung zu zahlen. Der Beitragssatz zur Pflegeversicherung beträgt 3,05 %. Haben Sie das 23. Lebensjahr bereits vollendet und sind kinderlos, zahlen Sie einen Beitragszuschlag von 0,25 % zur Pflegeversicherung. Der Beitragssatz zur Pflegeversicherung ist übrigens bei allen gesetzlichen Krankenkassen gleich.

Selbstständige mit geringen Einnahmen werden entlastet – die gesetzlich festgelegte Mindestbemessungsgrundlage wird von 2.283,75 EUR im Jahr 2018 ab dem 1. Januar 2019 auf 1.038,33 EUR reduziert. Die gesetzlich festgelegte Höchstgrenze beträgt 2019 monatlich 4.537,50 EUR.

Aufgrund der Absenkung der Mindestbemessungsgrundlage muss eine erweiterte Prüfung der Einkommensverhältnisse durchgeführt werden, wenn Ihr Ehegatte oder Lebenspartner nach dem Lebenspartnerschaftsgesetz nicht Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse ist. In diesem Fall sind neben Ihren eigenen Einnahmen auch grundsätzlich die Einnahmen Ihres Ehegatten oder Lebenspartner zu berücksichtigen. Voraussetzung ist, dass Ihre Einnahmen niedriger sind, als die Einnahmen Ihres Ehegatten/Lebenspartners. Trifft dies zu, werden Ihre eigenen Einnahmen sowie die Einnahmen Ihres Ehegatten/Lebenspartners als Familieneinkommen berücksichtigt. Für gemeinsame unterhaltsberechtigte Kinder wird hierbei ein Freibetrag abgezogen. Die Summe der Einnahmen wird dann halbiert und bis zur gesetzlich festgelegten Höchstgrenze in Höhe von 2.268,75 EUR monatlich (= Hälfte der monatlichen Beitragsbemessungsgrenze 2019) für die Beitragsberechnung berücksichtigt.

Selbstständige, die als Tagespflegeperson tätig sind

Bis zum 31. Dezember 2018 besteht die Sonderregelung, dass Tagespflegepersonen nicht als hauptberuflich selbstständig Tätige gelten, wenn sie bis zu fünf gleichzeitig anwesende, fremde Kinder in Tagespflege betreuen. Da diese Sonderregelung endet, ist der Versicherungsstatus für diesen Personenkreis ab dem 1. Januar neu zu prüfen und festzustellen, ob es sich weiterhin um eine nebenberufliche Tätigkeit handelt. Kriterien hierfür sind die wirtschaftliche Bedeutung und der zeitliche Aufwand der Tätigkeit als Tagespflegeperson. Handelt es sich um eine hauptberufliche Tätigkeit, kann die freiwillige Versicherung auch mit Anspruch auf Krankengeld durchgeführt werden.

Zusätzliche Absicherung über eine private Zusatzversicherung

Gegen Einkommensausfall bei Arbeitsunfähigkeit können Sie sich alternativ auch privat absichern, z. B. mit einer Krankentagegeld-Zusatzversicherung.

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