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Zahnvorsorge für Erwachsene

Erwachsene sollten regelmäßig die Vor­sor­ge­ter­mine bei ihrem Zahnarzt wahrnehmen, um eventuellen Zahn­er­kran­kungen vor­zu­beu­gen.

Wir erstatten Versicherten ab 18 Jahren eine Vorsorgeuntersuchung im Kalenderjahr.

Bei Kindern und Jugendlichen sind mehrere Unter­suchungen pro Jahr vorgesehen.

 

Das Bonusheft

Wer als gesetzlich Versicherter regelmäßig die Kontroll­termine beim Zahnarzt wahr­nimmt, für den bedeutet das Bonusheft bares Geld.

Die Vorzüge eines sorgfältig und regelmäßig geführten Bonusheftes machen sich dann be­merk­bar, wenn Sie Zahn­er­satz wie etwa eine Krone, eine Brücke oder eine he­raus­nehm­ba­re Prothese benötigen. In diesem Fall kann sich der befundorientierte Fest­zu­schuss zum Zahnersatz um weitere 20 bis 30 % erhöhen:

Waren Sie in den letzten 5 Jahren vor Behandlungsbeginn regelmäßig zur Vor­sorge­unter­suchung beim Zahnarzt, erhöht sich der Zuschuss um 20 %. Der Zuschuss steigt um weitere 10 %, wenn Sie regel­mäßige Kontrolltermine über einen Zeit­raum von 10 Jahren lückenlos nachweisen können. Für Kinder und Jugendliche von 6 bis 17 Jahren sind halbjährliche Untersuchungen vorgesehen.

Die Vorsorgeuntersuchungen müssen durch den behandelnden Zahnarzt durch Stempel, Unterschrift und Datumsangabe im Bonusheft bestätigt werden.

 

Verlust des Bonusheftes

Der Verlust des zahnärztlichen Bonusheftes ist stets problematisch. Um es zu er­set­zen, müssen die erfolgten Vorsorgeuntersuchungen vom jeweiligen Zahnarzt schriftlich bestätigt werden. Ist ein Zahnarzt umgezogen oder gar verstorben, kann die Be­schaf­fung der Daten un­möglich werden.

 

Tipp

Legen Sie am besten von allen wichtigen Dokumenten eine Kopie an und verwahren Sie diese an einem sicheren Ort! Dies hilft Ihnen nicht nur bei der Bezuschussung des Zahn­er­satzes, sondern auch bei der Wiederbeschaffung anderer wichtiger Dokumente.

Das Bonusheft sollten Sie zudem nicht permanent wie einen Ausweis mit sich herum­tra­gen, sondern lieber zu Hause aufbewahren. Wer auf der ganz sicheren Seite sein möchte, lässt sich seine Fotokopien von einer Behörde, wie z. B. einer Krankenkasse oder der Stadt- bzw. Ortsverwaltung, beglaubigen.